Gemütliche Nächte: Die optimale Beleuchtung im Camper Van

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Spätestens im Campervan wirst auch du zum Energiesparexperten. Denn Strom ist rar. Entsprechend machst du dir Gedanken, wie die Innenbeleuchtung deines Campers aussehen soll. Da bereits viele Vanlife-Enthusiasten vor dir vor den gleichen Herausforderungen standen, ist längst bekannt, dass Leuchten mit LED im Campervan als ultimative Lösung deiner Beleuchtungsprobleme gelten. LEDs (Leuchtdioden) sparen Energie, spenden ausreichend Licht in verschiedenen Farben und tragen zum Wohlfühlambiente in deinem Camper bei.

Welche Möglichkeiten zur Beleuchtung im Campervan gibt es?

Generell steht es dir frei, wie du deinen Camper von innen beleuchtest. Mit Blick auf die begrenzte Kapazität von Akkus und Batterien musst du die Beleuchtung deines Campers jedoch möglichst energiesparend realisieren. Darum kommt veraltete Halogen-Technologie nicht infrage. Bei korrekter Installation von Leuchten mit LED im Camper Van sparst du bis zu 80 % Strom im Gegensatz zu herkömmlichen Glühbirnen mit vergleichbarer Leuchtkraft.

Am einfachsten ist es, LEDs zu nutzen, die für eine Spannung von 12V ausgelegt sind. Das Bordnetz deines Campers läuft auf 12 V und du sparst dir den Platz, das Gewicht und die Kosten für einen Transformator. LEDs sind zudem nichts Geringeres als Dioden, die wenig Widerstand aufweisen und dementsprechend einen Vorwiderstand benötigen, um nicht durchzubrennen. Dazu eignen sich fertige LED-Treiber, die den passenden Vorwiderstand für deine LED im Camper Van leisten. Nutzt du 230 V, geht ein Großteil der genutzten Energie als Abwärme im Vorwiderstand ungenutzt verloren.

Wenn dein Campervan ohnehin über ein 230 V Bordnetz verfügt, lohnt es sich für dich, über 230 V LED-Leuchtmittel nachzudenken. Achte darauf, entsprechende Transformatoren und Widerstände vorzuschalten, um deine LED-Beleuchtung mit dieser hohen Spannung zu betreiben.

Wie viele LED-Leuchten sind für die Innenbeleuchtung eines Campervans notwendig?

Das hängt natürlich von der Größe deines Campers ab. Empfehlenswert ist eine Mischung aus LED-Streifen und Spots. LED-Streifen eignen sich wunderbar für eine Rundumbeleuchtung in deinem Camper. An wichtigen Stellen, wie an der Kochstelle, in der Dusche oder am Arbeits- und Esstisch sorgen Spots für ausreichende Beleuchtung. Achte darauf, LED-Streifen und LED-Spots getrennt voneinander zu installieren. So sparst du zusätzlich Energie und hast die freie Wahl, welche Teile deines Vans du ausleuchtest. Als Richtwert: In einem VW T5 benötigst du etwa 7,5 m LED-Stripes für eine Rundumbeleuchtung und weitere 4 Spots für die wichtigsten Stellen im Wohnraum deines Campervans.

Für ein Maximum an Gemütlichkeit im Campervan sorgt die RGB-Technologie. LEDs mit RGB-Funktion lassen sich inzwischen per App oder Infrarotfernbedienung steuern. RGB steht für Rot, Grün und Blau. Die Farben lassen sich in der LED mischen, sodass sie das gesamte sichtbare Farbspektrum abdecken. Du entscheidest, welche Farbe die Beleuchtung deines Vans haben soll. Kleiner Tipp: Experimente von Daimler mit Fahrern von Lkws haben ergeben, dass sich die Farbe der Beleuchtung auf deine Stimmung und Konzentration auswirkt. Rotes Licht trägt zur Entspannung bei, blaues Licht hält dich wach. Überlege dir, dein Beleuchtungskonzept auf die Fahrerkabine auszuweiten.

Achte auf den Lichtcharakter der Leuchtmittel deiner Campervan Beleuchtung

Der Lichtcharakter einer Leuchte hat direkten Einfluss auf dein Wohlbefinden. Richte deinen Blick beim Kauf von LED-Zubehör unbedingt auf den Farbwiedergabeindex. Auf einer Skala bis 100 ist ablesbar, wie realitätsnah Gegenstände und Personen im Licht der Leuchte erscheinen. Auch die Richtung, aus der das Licht kommt, hat Einfluss auf deine Wahrnehmung. Indirektes Licht ist gemütlicher und blendet nicht so sehr wie ein direkt auf dich ausgerichteter Spot. Durch diffuses Licht von allen Seiten vermeidest du unschöne Schatten.

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